SEX & Virtuelle Realität

Partnerschaft und VR Sex – 7/7

25. März 2019

Frage 7. VR-Sex: Chancen und Risiken für eine ‚klassische‘ Partnerschaft?

Technische Entwicklungen deren Zeit gekommen ist, sind nicht aufzuhalten. Und gerade Innovationen, die in einem Bereich der Gesellschaft einen enormen Boom erleben, sind aus anderen Bereichen nicht auszusperren.

Dieses trifft im Besonderen auch auf das Thema „Virtuell Reality“ und „Augmented Reality“ zu. Diese Themen werden im Bereich der Wirtschaft und Industrie als die neue ‚Industrielle Revolution‘ gefeiert (Stichwort Industrie 4.0).

Chancen

Gerade wenn Paare die Liebe aus der Distanz führen müssen (Stichwort „Fernbeziehung“) dann hat die Technik und die Digitalisierung einiges zu bieten. Sowohl für Sie als auch für Ihn gibt es Toys und Maschinen, die per Fernsteuerung (durch eine App auf Smartphone) das Erlebnis des „gemeinsamen und gleichzeitigen Sex“ zulassen. Er ist im Hotelzimmer weit weg von ihr, sie ist zuhause im heimischen Schlafzimmer. Er kann ihren Vibrator aus der Ferne steuern, sie seinen fleshlight-Aufsatz. Haben beide eine gute Internetverbindung, dann können sie neben chatten und Textnachrichten auch mittels Videochat sich sehen und dabei sprechen. Das mag sich jetzt sehr surreal und ungewohnt anhören, aber für sehr viele Paare ist dieser Sex zur Normalität geworden. Sie berichten von intensiven und intimen Erlebnissen, die ihren Sex bereichern und wenn es dann zum richtigen Sex kommt – verspüren beide dies noch intensiver und wertvoller. Der „virtuelle Sex“ gibt dem „realen Sex“ einen höheren Wert.

Risiken

Flüchtet in einer Beziehung ein Partner in die virtuelle Welt der Sexualität, dann kann dies viele Gründe haben. Es ist aber in vielen Fällen ein Anfang vom Ende der gemeinsamen Beziehung.


EUFORY
Die virtuelle Welt gibt vielen Menschen die Chance, Träume, Wünsche, Neigungen erstmals zu erleben bzw. auszuleben. Wenn diese „Erlebnisse“ in der realen Welt mit dem realen Partner nicht erlebbar sind, dann entstehen über kurz oder lang Probleme in der Beziehung. Ein Beispiel aus der Praxis soll uns dies zeigen.

In den vergangenen Jahren ist durch den Film „fifty shades of grey“ das Thema SM, BDSM und Bondage quasi in die deutschen Schlafzimmer eingezogen und hoffähig geworden ist. Wie kann man einfach mal ausprobieren ob man aus dem Thema Schmerz, Unterwerfung, Dominanz etwas für sein Sexleben „herausziehen“ kann? Ob man das mag? Ob das was bringt? Es für sich allein, daheim im stillen Kämmerlein auszuprobieren, das kommt nur bedingt in Frage. Sich selbst die Brustklammern (sogenannte „Nippelklemmen“) anzulegen und zuzuziehen, ist nur wenig SM-like. Männer berichten mit Hochgenuss, wie es sich angefühlt hat, als sie sich dabei gleichzeitig mit VR Brille einen SM Porno angeschaut haben. Der Eindruck sei sehr viel intensiver und nachhaltiger gewesen als vorher geglaubt.

Das Erlebte hat die Männer in den Zustand wie bei einem realen Besuch bei einer Domina versetzt. Das „einmal erlebte“ war danach ständig und sehr einfach verfügbar. Praktisch immer und immer wieder, vergleichbar einer Sucht danach, wollte derjenige dieses SM Gefühl in der virtuellen Welt erleben.

VR ist ein Fluch und ein Segen zugleich. Die Balance zwischen beiden Welten, das Ausnutzen von Chancen und das Sehen von Risiken macht es aus, ob wir in einer Partnerschaft davon profitieren oder ob wir uns am Ende entscheiden müssen, eine der beiden Welten aufzugeben.

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